Merkel: Unterstützung für Kroatien
Der kroatische Ministerpräsidentin Jadranka Kosor sprach in Stuttgart mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die volle Unterstützung gab Kroatien in Verhandlungen mit der Europäischen Union und raschen Fortzusetzung vom Beitrittsgesprächen.
Merkel äußerte sich zufrieden über Vereinbarung zwischen dem Kroatien und Slowenien und der Tatsache, dass die Verhandlungen weg für ein raschen Beitritts Kroatien räumen, berichtet Hiná. Ministerpräsidentin Kosor teilte die deutsche Kanzlerin über die Gespräche mit slowenischen Premierminister Pahor am Dienstag in Ljubljana.
Langsam aber sicher finden wir das Modell an die Grenzstreitigkeiten zu lösen, sagte nach einem Gespräch mit Angela Merkel, Premierministerin Kosor.
Kosor, begleitet von Minister Jandroković, Bozo Biskupic und Bianca Matkovic, an einer Parteiversammlung der CDU in Stuttgart am Freitagabend.
Premierministerin Merkel begrüßt äußerst nett Frau Kosor, in ihrer Rede forderte die Deutschen und Kroaten die in Deutschland Leben und haben die deutsche Staatsangehörigkeit die CDU zu wählen.

Es ist sehr bedauerlich, dass Kroatien unbedingt in die EU gehen will. Um jeden Preis sozusagen. Wir müssen uns mal fragen was es uns bringt, wenn wir drinnen sind. Wir hätten genug fleissige, und intelligente Menschen um ein eigener Staat zu bleiben. Wir hatten mehrere Jahrhunderte unter fremder Herrschaft gelebt. Und zuletzt noch einen schlimmen Krieg gehabt, der leider schon wieder aus dem Bewusstsein ist. Ich will hier nicht gegen andere Ethnien mobil machen. Ich will nur dass wir uns Bewusst werden wie lange es gedauert hatte, dass wir da sind wo wir jetzt sind. Bei einer Grenzöffnung werden Ländereien zu sehr günstigen Konditionen verkauft. Wir müssen uns nachher den Gesetzen von Brüssel aus beugen. Was haben wir mit denen gemeinsam, es bestimmen ja eh die grossen Länder dort die Politik. Jeder schaut dort für seine eigenen Länder. Ein Beispiel, Deutschland hatte erreicht, dass alle Opelwerke in dem Land erhalten bleiben, und die anderen geschlossen. Oder das Gas-Projekt mit der umgehung Polens und dem Baltikum. Also Belgrad war uns nähher und Kulturell fast identisch. Und Brüssel Ist weit weg und Kulturell nicht vergleichbar. Was war wieder in den 90′er? Wir haben die Adria, da können wir zu allen Kontinenten direkt Logistik betreiben. Es ist nicht richtig wenn wir denken, dass andere uns helfen wollen. Nur wir selbst wissen was für uns gut ist, und dass können wir auch erreichen. Wir sollten uns eher stark machen für eine privilegierte Partnerschaft.Ich hoffe die Kroatinnen und Kroaten denken mehr über die Zukunft nach und sehen ein, das ein EU Beitritt auch Gefahren birgt. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Schweiz, die wollen auch lieber selbst bestimmen. Unabhängigkeit ist der wertvollste Schatz das eine Republik hat!
20. Sep 2009 um 18:01